Wasserstoff-Druckmessung jetzt auch mit Standard-Transmittern

Pressemeldung der Firma Sensor-Technik Wiedemann GmbH

Die Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW) erweitert ihren M01-Drucktransmitterbaukasten um den Baustein „wasserstofffest“. Der Anwender kann dadurch den für ihn passenden Drucksensor zusammenstellen und damit den Druck auch im Medium Wasserstoff messen.

Energieträger mit Chancen und Fragen

Wasserstoff: Leichtestes und erstes Element des Periodensystems. Wenn Hydrogenium verbrennt oder explodiert entsteht Energie und Wasser – sonst nichts. Komprimiert verfügt Wasserstoff über eine hohe Energiedichte, die mit Hilfe von Brennstoffzellen auch direkt in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem gefragten Energieträger, besonders bei Fahrzeugen.

Herstellung und Lagerung des reinen Elementes sind aber nicht ganz unproblematisch. Wasserstoff ist so flüchtig, dass er sogar durch Stahl diffundiert. Für die Messung von Druck in Wasserstoff stellt das ein Problem dar. Viele Druckmessgeräte verfügen über dünne Membranen, durch die der Wasserstoff wandert. Schlimmer noch: Durch die Einlagerung von Wasserstoff verändert sich das Membranmaterial so, dass die Druckmessung nicht mehr funktioniert oder die Membran sogar reißt.

Die Antwort

STW verfügte bisher schon mit ihrer M01-Drucktransmitterserie über ein Baukastensystem mit 1,5 Millionen Varianten. Jetzt können die neuen Hx-Messelemente und Druckanschlüsse aus einem der Edelstähle der 316L-Gruppe gefertigt werden. Dieser Edelstahl hat die aufwendigen Dauer- und Lastwechseltests mit dem Medium Wasserstoff sehr gut bestanden. Auch die vorhandenen Normen bestätigen 316L als wasserstofffestes Material. Transferflüssigkeiten oder Mittlermedien sind nicht notwendig.

Der Kunde kann sich jetzt im Druckbereich von 3,5 bis 900 bar einen passenden Transmitter für das Medium Wasserstoff zusammenstellen. Unter anderem stehen 20 Druckanschlüsse, 10 elektrische Stecker und 9 elektrische Schnittstellen zu Auswahl. Qualifizierungen nach UL, CE, E1, ASIL, SIL, PL, geeicht, (ATEX in Vorbereitung) sind möglich.

Wasserstoff messen und trotzdem robust bleiben

Die Überdruckfestigkeit bleibt auch mit der wasserstofffesten Variante auf sehr hohem Niveau. Beispielsweise kann die 3,5 bar-Variante bis zu 20 bar überlastet werden, ohne Schaden zu nehmen. Auch Temperaturen im Bereich -40 … 125°C können dem M01 nichts anhaben. Da sowohl Messzelle wie auch der Druckkanal aus dem Edelstahl 316L bestehen, kommt das Medium mit keinem anderen Material in Berührung. Keine Dichtung beeinträchtigt die ausgezeichnete Medienresistenz.

Auch Berstdruck, Genauigkeit (1%), Umwelteigenschaften, Lastwechselfestigkeit und EMV-Eigenschaften entsprechen denen der M01-Reihe.

Fazit

Viele Varianten des für hohe Stückzahlen ausgelegten Drucktransmitter-Modulsystems M01 sind jetzt auch in geringen Losgrößen in einer wasserstofffesten Ausführung verfügbar.

Besonders die Kunden, die elektronische Druckmessumformer für die Ersatzteilversorgung oder die Produkt-entwicklung benötigen, schätzen die hohe Flexibilität und Qualität dieses STW-Produktes. Auch Kunden mit unregelmäßigem und geringem Bedarf nutzen bereits die Vorteile des M01-Baukastens: Kostengünstige und schnelle Fertigung hochwertiger Drucktransmitter.

Der Baustein „wasserstofffest“ ist ein neues und wichtiges Modul des M01-Drucktransmittersystems.

Der neue Sensor wird von STW in Halle 11, Stand F43 – AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik – während der Hannover Messe 2016 demonstriert.



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